Wissenschaftliche Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen

Gerhard Schmidt-Henkel (1925–2011)

In Rostock geboren, aufgewachsen in Mecklenburg und Pommern, lehrte als o. Professor für Neuere Deutsche Philologie und Literaturwissenschaft in Berlin und Saarbrücken. 1978 an der Universität des Saarlandes Gründung der „Arbeitsstelle für Gustav-Regler-Forschung“, die 1985 zum „Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass“ erweitert wurde.

Werke in Auswahl: Ernst Barlachs posthume Prosafragmente „Seespeck“ und „Der gestohlene Mond“. Ein Beitrag zur Erkenntnis der existentiellen Autobiographie in Romanform (1956), Trivialliteratur. Aufsätze. Hg. von Gerhard Schmidt-Henkel, Horst Enders, Friedrich Knilli, Wolfgang Maier (1964), Mythos und Dichtung. Zur Begriffs- und Stilgeschichte der deutschen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. (1967), Mitherausgeber der „Saarbrücker Beiträge zur Literaturwissenschaft“ (1980ff.) und der „Gustav-Regler-Werkausgabe“ (1994ff.).

Bestände: echter wissenschaftlicher Nachlass, 4 Archivkästen; Manuskripte, Briefe.