03 „Über grundlose Wege / Auf öden Gefilden“

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Friedrich Gottschalck: Taschenbuch für Reisende in den Harz. Magdeburg: Wilhelm Heinrichshofen 1823.

Der Bibliothekar Kaspar Friedrich Gottschalck (1772 bis 1854) veröffentlichte neben Sagensammlungen auch Reisehandbücher. Sein „Taschenbuch“ für Harzreisende gehörte zu den meistgelesenen und -zitierten Werken über das Mittelgebirge.

Nach seiner ersten Harzreise im Dezember 1777, auf der er sich in Fremdenbüchern als „Johann Wilhelm Weber aus Darmstadt“ ausgab, hat Goethe noch zwei weitere Male in den Jahren 1783 und 1784 das Mittelgebirge durchwandert. Sein Interesse galt hierbei vornehmlich der Geologie, der Mineralogie und dem Bergbau. So besuchte er auch Bergwerke und notierte am 5. Dezember 1777 in seinem Tagebuch über die Besichtigung des Erzbergwerkes Rammelsberg bei Goslar, er habe „den ganzen Berg bis ins tiefste befahren“.

Ein wesentlicher Beweggrund für die Harz-Wanderungen Goethes war der Wunsch, die technischen Verfahren, die in den Bergbauen des Harzes zum Einsatz kamen, kennenzulernen und diese Kenntnisse für den Ilmenauer Bergbau zu nutzen.

Zu sehen ist Gottschalcks Beschreibung des Bergwerkes Rammelsberg.