05 „Schätze finden und sie glücklich zu bringen anʼs Licht?“

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Geschichte der Wieliczkaer Saline verfaßt von Johann Nepomuk Hrdina. Nach dessen Tode herausgeben und vermehrt durch Ludwig Emanuel Hrdina. Wien: Carl Gerold 1842.

Im Rahmen einer Reise durch Schlesien besuchte Goethe in Begleitung von Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach in den ersten Septembertagen des Jahres 1790 das Salzbergwerk von Wieliczka. Die südlich von Krakau gelegene Bergbaustadt gehörte damals zum österreichischen Teil Galiziens. Auch in dem unweit gelegenen Tarnowitz besichtigte er die dortige Friedrichsgrube, in der Blei und Silber abgebaut wurden.

Wie die Besuche auf Grubengeländen und in Bergbauen im Harz und in Sachsen, verfolgte Goethe auf seiner schlesischen Reise nicht bloß ein persönliches Interesse im Hinblick auf mineralogische und montanwissenschaftliche Fragen. Er erhoffte sich auch Impulse und Erkenntnisse für den Fortgang des stockenden Bergbaus in Ilmenau.

Zu sehen sind Darstellungen der Wieliczkaer Saline, die sich als Beilagen zu Hrdinas Werk finden.