08 „einige Kenntniß in der Bergwerkswissenschaft und Mineralogie“

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Practische Gebirgskunde von Johann Carl Wilhelm Voigt. Weimar: Verlag des Industrie-Comptoirs 1792.

Der Mineraloge Johann Carl Wilhelm Voigt (1752 bis 1821) war der jüngere Bruder von Christian Gottlob von Voigt, der als Hofrat und Minister ein Kollege von Goethe in Sachsen-Weimar-Eisenach war. Johann Carl Wilhelm Voigt hatte, unterstützt von Herzog Carl August, an der Freiberger Bergakademie studiert, seit 1780 stand er Goethe als Sekretär zur Verfügung, 1789 zog er nach Ilmenau, wo er als Bergrat den Fortgang der Arbeit im dortigen Bergbau überwachte.

Neben den „Mineralogischen Reisen durch das Herzogthum Weimar und Eisenach und einige angränzende Gegenden“, die von 1782 bis 1785 in Dessau erschienen, veröffentlichte er im Jahr 1821 in Sondershausen eine „Geschichte des Ilmenauischen Bergbaues nebst einer geognostischen Darstellung der dasigen Gegend und einem Plane, wie das Werk mit Vortheil wieder anzugreifen“. Seine umfangreichen gesteinswissenschaftlichen Schriften erlebten zahlreiche Auflagen, so auch die „Practische Gebirgskunde“.

Zu sehen sind die Abschnitte zur „Glimmer“- und „Thonschiefer“.