11 „zum Nutzen der Menschheit gefördert“

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Johann Wolfgang von Goethe: Rede bei der Eröffnung des neuen Bergbaues zu Ilmenau, den 24. Februar 1784. In: Georg Andreas Will: Briefe über eine Reise nach Sachsen von Prof. Will. Altdorf: Verlag der G. P. Monathischen akademischen Buchhandlung 1785.

In der ersten Ausgabe dieses seltenen Reiseberichts des Altdorfer Philosophieprofessors Georg Andreas Will (1727 bis 1798) in Form von Briefen über die einzelnen Stationen wie Jena, Weimar, Gotha, Erfurt etc. findet sich in den Beilagen des Bandes ein Abdruck der Rede Goethes „bei Eröffnung des neuen Bergbaues zu Ilmenau. Den 24. Febr. 1784“, der „während der Dauer von Goethes Rede im Amtsgebäude von Ilmenau unter den außen aufgestellten Bergleuten verteilt“ wurde. Die Wiedergabe von Goethes Rede in Wills Reisebuch ist der erste Druck nach dem Privatdruck, der 1784 bei der Eröffnung des Ilmenauer Bergbaus verteilt wurde.

Die Hoffnungen, die der Minister wie die gesamte herzoglich Weimar- und Eisenachische Regierung in den Ilmenauer Bergbau setzen, kommt in Goethes Rede deutlich zum Ausdruck: „Dieser Schacht, den wir heute eröffnen, soll die Thüre werden, durch die man zu den verborgenen Schätzen der Erde hinabsteigt, durch die jene tiefliegende Gaben der Natur an das Tageslicht gefördert werden sollen. Wir selbst können noch, wenn es uns Gott bestimmt hat, da auf- und niederfahren und das, was wir uns jetzt nur im Geiste vorstellen, mit der größten Freude vor uns sehen und betrachten. Glück auf also, daß wir so weit gekommen sind!“