03 Kriegsbegeisterung und Zweifel: Gustav Regler

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Als Schüler hält Gustav Regler in seinem Tagebuch die Stimmung in seiner Vaterstadt Merzig zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit einem für sein Alter bisweilen bemerkenswert treffenden Blick für das Wesentliche fest. Aufgeschlagen sind die Notizen vom 22. August 1914, in denen er zunächst mit „Hurrah“ den Kriegsbeginn feiert. Doch in die patriotische Begeisterung mischen sich sogleich Bedenken, indem er die Worte eines Lehrers festhält: „Wünsche nach Krieg haben wir als vernünftige Menschen nicht.“