06 Ideologische Versuche: Gustav Regler

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Regler begann zwar erst Anfang der 1940er Jahre, an autobiografischen Texten zu arbeiten, doch steht sein Schaffen immer in der Wechselwirkung des politischen Feldes sowie der Aufarbeitung der eigenen Sozialisation. Sein 1933 bereits im Exil veröffentlichter Roman „Der verlorene Sohn“ steht im Zeichen seiner Erziehung im Spannungsfeld von Katholizismus und wilhelminischen Patriotismus. In Heften und Entwürfen zu dem Werk wird ersichtlich, wie dieser Stoff zu einem Ringen mit der eigenen Person wird. Das ausgestellte Schreibheft versammelt Entwürfe zu dem Roman mit Notizen zu politischer Arbeit.